Mobilisierung: Vision

2019/2020

Die Idee wurde im kleinen Kreis geboren, wie alle guten Dinge. Die Kerngruppe führte mehrere Workshops zur Organisation durch und skizzierte die Idee. Der Verein wurde gegründet und die Vision definiert. Zudem wurde die Kommunikation «auf kleiner Flamme» initiiert. Im Jahr 2020 haben wir uns richtig formiert, die Arbeit mit den Kernregionen begonnen und auf politischer Ebene erste Vorstösse gemacht.

Ein weiteres Hauptthema bildete die Berechnung und die Beschaffung der finanziellen Mittel für die Konzept­phase.

Entwurfphase: Konzept

2020/2021

In der gegenwärtigen Phase bis Ende 2021 wird eine Trägerschaft parallel zur Vereinsstruktur aufgebaut. Personen mit weitreichenden Interessen an der konzeptionellen und inhaltlichen Gestaltung von Muntagna sowie Vertreter der finanzierenden Institutionen werden sich formieren. Als schlagkräftige Gruppe und bereit, die Verantwortung für die Umsetzung und Durchführung zu übernehmen. Um heute die operativen Aufgaben wahrzunehmen, wird eine professionelle Geschäfts- und Kommunikationsstelle aufgebaut. Das Botschafternetz wird geknüpft, um die Idee weiter in die Regionen zu tragen und die Finanzierung für die Gesamtphase wird sichergestellt.

Im Jahre 2021 beginnt das Verfahren zum Bestimmen der konkreten Inhalte. Partizipation ist das Motto. Die austragenden Regionen bestimmen Ihre Expo mit. Das Vorgehen wird orchestriert mittels massvoller Leitplanken bezüglich Inhalten, gemeinsamer Werte, welche alle Projektideen enthalten sollte und Rahmenbedingungen, welche für ein Gesamtkonzept dieser Grössenordnung wesentlich sind. Es geht bei den Vorgaben um Nachhaltigkeit, Naturschutz, Verkehr, um geografische Diskussionen, um den Stellenwert der Leitideen Wirtschaften, Leben und damit die Entwicklung des Alpenraums. Es ist Zeit das Potential der Alpen neu zu denken mit Hilfe überregionalen Konzepten und zukunftsweisenden Visionen.

 

Das Projekt startet in den kantonal aufgebauten Think Tanks in denen sich überregionale Teams für Workshops bewerben können. Im Anschluss werden die entwickelten Projekte interkantonal vernetzt und bis zur Realisierung ausgearbeitet.

Der Prozess wird von ausgewiesenen, unabhängigen Fachkräften aller Wissenschaften begleitet. Die Idee ist es, unterschiedlichste Gruppierungen zu motivieren, das Thema Muntagna durchzuspielen und mit konkreten Ausführungsideen zu skizzieren.

In der Phase Konzept erfolgt somit die Fokussierung auf Standorte, auf Szenerien, auf Transporte sowie die Ermittlung der Chancen und Risiken. Erste Kostenschätzungen werden angestellt und die Kommunikation wird intensiviert.

 

Diese Phase endet mit der Einreichung des Grobkonzepts an den Bund.

Machbarkeit: Check

2022/2023

Wir gehen heute davon aus, dass der Bundesrat zwei Projekten einen Auftrag zu einer detaillierten Machbarkeitsstudie geben wird. Muntagna – optimistisch gedacht – wird dabei sein. Selbst wenn sich schon im Vorfeld eine Tendenz ergeben sollte, nur ein Projekt auf eidgenössischer Ebene weiterzuverfolgen, gehen wir selbstverständlich davon aus, dass Muntagna die Sympathien der Öffentlichkeit gewinnen und in diesem Sinne auch die Zustimmung des Parlamentes und des Bundesrates erhalten wird.

 

Nach erfolgter Zusage des Bundesrats wird die detaillierte Machbarkeitsstudie erstellt. Diese soll unter einer wiederum erweiterten Trägerschaft in Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Bund erfolgen. Aus dem von der Finanzkommission in Auftrag gegebenen Berichts zur Expo.02 «Sonderunter­suchung zur Landesausstellung im Seenland» geht hervor, dass eine nächste Expo mit direkter Einbindung des Bundes in die Trägerschaft zu gestalten sei.

 

Für eine Detaillierung der Vorgehensweise und Inhalte dieser Phase ist es derzeit zu früh. Dabei geht es um die detaillierten organisatorischen, technischen, politischen, umweltorientierten und finanziellen Abklärungen im Sinne der Machbarkeit.

 

Zu diesen Punkten bestehen erste, konkrete Vorstellungen des Vereins Muntagna. Diese müssen jedoch durch den Wettbewerbsprozess in der Phase Konzept und die Detaillierung in der Phase Check ausgereift und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden.

 

Überprüfung einer Ausführungsvariante mit:

  • Detailstudien

  • Modellrechnungen

  • Verträglichkeit (UVP)

  • Ermitteln der Bewilligungsfähigkeit

  • Um- und Aufbau der Projektorganisation

  • Konsequentes Einbinden privater, kultureller und politischer Kräfte

Ab 2022 ist es Zeit, die Vereinsstruktur zu überdenken. Wir gehen heute davon aus, dass - wie immer die rechtliche Struktur des Projektes zu diesem Zeitpunkt sein wird - sie geprägt sein wird von den Fragen, wie private und öffentliche Partner in die Verantwortung miteingebunden werden. Die Trägerschaft steht als Aufsichtsgremium über dem Projekt.

 

Das Projekt ist im Sinne von Public Private Partnership aufgebaut. Die Rechtsform ist offen und wird in dieser Phase geklärt werden. Der Verein ist eine mögliche Implementierungsvariante. Die Gutachten und Erfahrungen zur letzten Expo sind zu berücksichtigen.

Umsetzung: Realisierung

2024 ff.

Aufbau und Betrieb:

  • Ausschreibungs-, Beschaffungs-, Entscheidungs-, Vertragswesen

  • Finanz- und Projektcontrolling

  • Kommunikation

  • Aufbau/Planung Detailbetrieb Muntagna 2027+

  • Effektive Ausführung

  • Erste Projekte

Durchführung: Betrieb

2027+
  • Bewirtschaftung Projekte/Ausstellung

  • Personalwesen

  • Transportwesen/Logistik

  • Sicherheit

  • Marketing/Kommunikation

  • Kultur/Events

  • Instandhaltung

  • Finanzströme

  • Partnerschaften (Projekte, Sponsoren)

Nachschau

2027+
  • Rückbau provisorischer Bauten/Expo-Infrastruktur

  • Übergabe gewisser Projekte an neue Betreiber

  • Entkoppelung gewisser Projekte aus der Expo-Organisation

  • Schlussberichte Organisation, Finanzen, Umwelt, Nachhaltigkeit, Klima

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